Mechernich – Ein letztes Mal in seiner Amtszeit als Bürgermeister richtete Dr. Hans-Peter Schick beim Jahresempfang der Stadt Mechernich das Wort an die rund 350 Gäste aus Politik, Bundeswehr und Stadtgesellschaft – und nutzte diese besondere Gelegenheit für ein Herzensanliegen: die Unterstützung des Fördervereins Hospiz Stella Maris in Mechernich.
Dr. Hans-Peter Schick, der im vergangenen Jahr den Vorsitz des Vereins übernommen hat, betonte die Bedeutung der Hospizarbeit in der Region: „Die aufopferungsvolle Pflege, die den palliativ zu versorgenden Menschen zukommt, findet heute breite gesellschaftliche Akzeptanz und Hochachtung“, so der Bürgermeister. Doch die Arbeit des Hospizes sei auch auf Spenden angewiesen. „Die Krankenkassen übernehmen 95 Prozent der Kosten, die verbleibenden fünf Prozent muss der Träger selbst aufbringen – hier hilft der Förderverein“, erklärte Schick. Er rief die Anwesenden dazu auf, mit einer Mitgliedschaft oder Spende den Verein zu unterstützen: „Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie helfen würden, damit wir auch in Zukunft den Menschen im Hospiz Stella Maris Geborgenheit und Zuwendung schenken können.“
Im Foyer der Aula des Gymnasiums Am Turmhof, wo der Empfang stattfand, informierten Norbert und Miriam Arnold sowie Heiner Dieroff über die Arbeit des Fördervereins, verteilten Infomaterial und Anmeldeformulare und nahmen bereits erste Spenden entgegen.
Der Jahresempfang stand in diesem Jahr im Zeichen dreier Jubiläen: 50 Jahre Stadt Mechernich, 65 Jahre Bundeswehrstandort und 60 Jahre Gymnasium Am Turmhof. Doch neben der Rückschau auf seine 26-jährige Amtszeit war es Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick besonders wichtig, auch nach vorne zu blicken – und ein Projekt zu fördern, das vielen Menschen in Mechernich sehr am Herzen liegt.
pp/Agentur ProfiPress